Alle reden von WordPress. Und das es super praktisch ist, damit eine Website zu erstellen. Dass du damit unabhängig bist und flexibel reagieren kannst. Aber du weisst gar nicht, was WordPress eigentlich genau ist und was es dir bringt? Du hast zwar schon mal irgend etwas davon gehört und mitbekommen, dass es ein Content-Management-System ist, aber das hilft dir auch nicht wirkich weiter. Kein Problem! Ich versuche, dir das jetzt mal einfach zu erkären.

Erst einmal kurz die Grundlagen, bevor wir zum Thema WordPress kommen:

Um eine Website zu erstellen, brauchst du zuerst einen Webhoster. Ein Webhoster vermietet dir Speicherplatz im Internet. Er stellt dir seinen Server zur Verfügung, damit du deine Website darauf „ablegen“ kannst. Das ist fast so, als ob du dir ein Grundstück für dein Haus kaufst. (Meine Empfehlung für einen Webhoster ist übrigens all-inkl.)

Jetzt musst du irgendwie deinen Inhalt, also deine Website, erstellen und auf den Server hochladen, damit sie im Internet unter deiner Domain-Adresse (das ist das, was du oben in deine Browserzeile eingibst mit dem www davor) angezeigt wird. Für die Inhaltserstellung hast du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst ein Baukastensystem nutzen wie jimdo oder wix, du kannst dir deine Website individuell programmieren lassen oder aber du kannst deine Website mit einem Content-Management-System erstellen (lassen).

Was ist ein Content-Managment-System?

Mit einem Content Management System bist du in der Lage, deine Website ohne Programmierkenntnisse zu verwalten und aufzubauen. Die Software läuft in deinem Browser, du brauchst dir also kein zusätzliches Programm auf deinen Rechner herunterladen. Du kannst von überall wo du Internet hast darauf zugreifen. Und so ein Content-Management-System ist WordPress.
Du kannst mit WordPress ohne eine einzige Zeile Code zu kennen deine Website selber bearbeiten und aktualisieren und bist damit unabhängig von einem Dienstleister. Du kannst Änderungen schnell selber machen und sparst somit Geld.
WordPress gibt es seit dem Jahr 2003. Es wurde ursprünglich entwickelt, um die Handhabung eines Blogs einfacher zu machen. Mittlerweile wird es von mehr als einem Viertel(!) aller Websites weltweit genutzt. Es ist kostenlos und wird kontinuierlich von der Community weiterentwickelt. Du kannst es dir hier übrigens herunterladen.

Um mit WordPress zu arbeiten benötigst du auch immer eine sogenannte MySQL Datenbank. Diese bekommst du ebenfalls bei deinem Webhoster. Bei der Installation musst du dann nur dein WordPress mit der Datenbank verbinden. Dann werden alle Inhalte deiner WordPress-Website in der Datenbank gespeichert. Deine Beiträge, deine Seiten, Kommentare von deinen Blogartikeln und auch deine Fotos oder Videos.

 

Wie sieht WordPress aus?

WordPress besteht aus einem sogenannten Frontend und einem Backend. Das ist vergleichbar mit einer Theateraufführung. Vorne auf der Bühne sehen die Zuschauer alles, was passiert und was vorher einstudiert wurde. Aber hinter die Kulissen können sie nicht blicken. Da wo die Techniker sitzen oder die Souffliusen. Und wo die übrigen Schauspieler warten, die erst später ihren Auftritt haben. Bei WordPress ist das ähnlich.
Die Bühne der Theateraufführung ist sozusagen dein Frontend. Das ist das, was die Besucher von deiner Website sehen. Also deine Website im Internet, die du unter deiner Domain-Adresse www.xxx.de aufrufst.
Und das Backend in WordPress blickt hinter die Kulissen. Das ist der sogenannte Administrationsbereich. Hier kannst du festlegen, was die Besucher von deiner Website sehen sollen und was nicht. Und natürlich wie deine Website überhaupt aussieht. Einen Einblick in das Backend zeige ich dir per Video am Ende dieses Blogartikels.
Wenn du WordPress installiert hast und dich eingeloggt hast, siehst du als erstes dein „Dashboard“. Das ist sozusagen die Startseite von deinem WordPress. Hier siehst du auf einen Blick ob Updates nötig sind oder ob es andere aktuelle Informationen gibt. Du kannst auch von hier aus über einzelne Button schnell Seiten anlegen, Blogbeiträge erstellen oder Kommentare moderieren. Auf der linken Seite findest du dein WordPress-Menü mit verschiedenen Menüpunkten.

Welche Menüpunkte gibt es in WordPress?

Die wichtigsten Menüpunkte in WordPress möchte ich dir kurz erklären:
Seiten
Hier legst du die Seiten deiner Website an. Dazu gehören z. B. deine Startseite, deine Angebotsseite, deine Über mich-Seite, die Kontaktseite, dein Blog, dein Impressum und deine Datenschutzerklärung. Aber auch versteckte Seiten, die dein Wunschkunde erst sieht, wenn der sich z.B. für dein Freebie eingetragen hat. Du kannst die Seiten hier auch planen ohne sie gleich zu veröffentlichen. Oder sie mit einem Passwort schützen, damit nur bestimmte Menschen den Inhalt dieser Seite deiner Website sehen können.

Beiträge
Du kannst unter diesem Menüpunkt deine Blogartikel erstellen oder bearbeiten. Diese Blogbeiträge erscheinen dann, sortiert nach dem Veröffentlichungsdatum, auf deiner Seite „Blog“. Mit Beiträgen kannst du dasselbe wie mit Seiten machen, d.h. du kannst sie vorab planen oder sie mit einem Passwort schützen. Du kannst deine Blogartikel auch in verschiedene Kategorien einordnen wenn du möchtest.

Medien
Du lädst hier deine Bilder, Videos oder Dateien hoch und kannst sie hier mit Bildunterschriften versehen oder ihnen einen Alt-Text (wichtig für die Suchmaschinenoptimierung) zuweisen. Der Alt-Text wird angezeigt, falls das Bild nicht geladen werden kann oder deine Website von Sehbehinderten besucht wird. Der Alt-Text sollte das Bild gut beschreiben und deine Keywords enthalten.

Design
Unter „Design“ findest du den Unterpunkt „Themes“. Hier ist der Ort, wo du deine Designvorlage, dein „Theme“ hochlädst. Das Theme bestimmt, wie deine Website aussieht. Ich arbeite mit dem Divi-Theme von elgantthemes.
Das Divi-Theme finde ich super zu handhaben, weil man in Echtzeit auf der Website sehen kann, was sich verändert. Das ist bei den meisten anderen Themes nicht der Fall.

Plugins
Wenn du WordPress installierst, sind schon einige Plugins vorinstalliert. Plugins sind kleine Programme, die WordPress um einige Funktioinen erweritern. Das können z. B. Programme sein, die ein automatische Sicherung deiner Website erstellen, die deine Website besser für die Suchmaschinen optimieren oder die Geschwindigkeit verbessern. Oder mit denen du die Cookiemeldung erstellen kannst.

Einstellungen
Hier findest du verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, die du gleich nach der Installation von WordPress bearbeiten solltest. Unter dem Unterpunkt „Lesen“ legst du z. B. Deine Startseite fest. Du kannst hier auch die Sprache einstellen, die dein WordPress-Backend haben soll.

Du kannst mit diesem Content-Management-System ganz einfach deine Website selber erstellen. Der Vorteil dabei ist, dass du unabhängig von einem Dienstleister arbeiten und bei News oder Änderungen auf deiner Website schnell reagieren kannst. Natürlich solltest du etwas Zeit in die Einarbeitung investieren, aber diese zeitliche Investition zahlt sich sehr schnell aus!

Hier bekommst du einen Live-Einblick in WordPress

 

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